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Kenjodo 

www.kyusho-combat.de

 

 

Wir unterrichten Kenjodo (Bokken und Jo

剣杖道

KENJODO  ist ein von Achim Keller entwickeltes Schwert- und Stockkampfsystem. Es enthält Elemente verschiedener traditioneller Schwert- und Stockkampfschulen.
 

Das Kata-System im KENJODO beinhaltet sowohl traditionelle als auch neue Katas.

Etikette

Jedes Kenjodotraining beginnt und endet traditionell mit einer kurzen Meditationsphase (Mokuso). Dies soll auch den friedfertigen Zweck der Übungen zum Ausdruck bringen. Die kurze Meditation lässt auf die Tradition des Kenjodo als Weglehre schließen. Auch beginnt und endet jedes Kenjodotraining, jede Übung und jede Kata mit einem Gruß (Rei).

In Kenjodo-Dojos ist es üblich, vor Betreten und Verlassen der Halle die darin Versammelten mit einer kurzen Verbeugung zu begrüßen, eventuell wird auch der Shomen des Dojo mit einer weiteren kurzen Verbeugung beim Betreten und Verlassen gegrüßt.

Danach wird gemeinsam eine rituelle Grußzeremonie (Rei) durchgeführt, in der sich Schüler und Meister voreinander und vor den alten Meistern und Vorfahren (im Geiste, repräsentiert an der Stirnseite, dem ShoAmen des Dojo) verneigen.

Graduierung/Prüfungen

In Graduierungen wird zwischen den Schülergraden, den so genannten Kyu und den Meistergraden, den so genannten Dan unterschieden. Jeder dieser Stufen wird eine Gürtelfarbe zugeordnet. In dem Graduierungssystem existieren 6 Kyu- und 10 Dan-Grade. Der 6. Kyu ist hierbei die unterste Stufe, der 10. Dan die höchste.

 

6. Kyu
weiß

5. Kyu
gelb

4. Kyu
orange

3. Kyu
grün

2. Kyu
blau

1. Kyu
braun

1.-10. Dan
schwarz

 

 

 

Zum Erlangen des nächsthöheren Schüler- bzw. Meistergrades werden Prüfungen nach einem festgelegten Prüfungs-Programm und einer Vorbereitungszeit, je nach Kyu- und Dan-Graden verschieden, abgelegt. Das Ablegen der Prüfungen dient als Bestätigung des Erreichten, ähnlich wie in unserem Schulsystem. In den Prüfungen wird auf Technikausführung, Haltung, Aufmerksamkeit, Kampfgeist, Konzentration und Willen geachtet. Der Gesamteindruck entscheidet.

Kata

Kata bedeutet Form oder Schablone. Eine Kata ist ein stilisierter Kampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner, der einem festgelegten Muster im Raum, Embusen genannt, folgt. Kata entwickelten sich zur komprimierten Weitergabe der Techniken einer Schule oder eines einzelnen Meisters ohne die Notwendigkeit schriftlicher Aufzeichnung.

Kihon

Kihon heißt Grundlage oder Quelle, Ursprung (des Könnens) und wird häufig auch als Grundschule des Kenjodo bezeichnet. Es umfasst die grundlegenden Techniken, die das Fundament des Kenjodo bilden. Die einzelnen Techniken werden immer wiederholt, entweder langsam oder schnell, kraftvoll oder leicht/locker. Der Bewegungsablauf der einzelnen Technik wird in alle Bestandteile zerlegt und es wird versucht die Ideallinie der Bewegung zu finden, wobei es immer etwas zu optimieren gibt. Der Bewegungsablauf muss optimal verinnerlicht werden – reflexartig abrufbar, da für Denken, Planen und Handeln in einem realen Kampf zu wenig Zeit ist. Einatmung, Ausatmung, maximale Anspannung des ganzen Körpers im Zielpunkt sind grundlegende Ziele dieses Trainings.

Kumite

Kumite bedeutet wörtlich „verbundene Hände“ und meint das Üben bzw. den Kampf mit einem (selten mehreren Gegnern. Das Kumite stellt innerhalb des Trainings eine Form dar, das es dem Trainierenden nach ausreichender Übung ermöglicht, sich in ernsten Situationen angemessen verteidigen zu können. Voraussetzung ist das richtige Verstehen und Einüben elementarer Grundtechniken aus dem Kihon und der Kata. Wenn die Ausführung der Technik in ihrer Grundform begriffen wurde, wendet man sie im Kumite an. Die Anwendung im Kumite ist sehr wichtig, da die Ausführung von Techniken im Freikampf nicht der vorgeschriebenen Form entsprechen müssen, da man oftmals bei überraschenden Angriffen sofort von der Kampfhaltung zur Endstellung der Abwehr gelangen muss. Es gibt verschiedene Formen des Kumite, die mit steigendem Anspruch von einer einzigen, abgesprochenen, mehrfach ausgeführten Technik bis hin zum freien Kampf in ihrer Gestaltung immer offener werden


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